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HAUPTLEHRGANG MODUL III 

 

 

Abschlüsse mit Instituts-Zertifikat : 

 

 Modul III     I:  SYSTEMISCHE BERATUNG                                für Anerkennung DGSF mind. 550 UE

                                                                                                      

 

 Modul IV     II: SYSTEMISCHE THERAPIE UND BERATUNG  - für Anerkennung DGSF mind. 900 UE

 

Anmerkung: Bitte beachten Sie die unterschiedlichen  

Eingangsvoraussetzungen für Modul III. und VI. 

 

Dauer

 

Abschluss  I: Systemische Beratung     beinhaltet  Modul I, II und III 

Dauer  ca. 2 bis evtl. 4  Jahre - da  wählbare Termine wie beschrieben  -             

für Modul I, Modul II,  Bewerbung, Fachseminare, Supervision und endet mit Colloquium und Zertifikat.

Gebühren sind unter "Curricula - Übersicht"  und bei "Terminen" angegeben.

 

 

 

Abschluss II: Systemische Therapie und Beratung-  beinhaltet Modul I, II, III und IV

Wenn Sie diesen Abschluss anstreben, beachten Sie bitte die höheren Teilnahmevoraussetzungen für IV, II!

Dauer des Aufbaus "Therapie": weitere  ca. 3/4 - 1,5 J. - ( da wählbare Termine)

Der Aufbau zum Abschluss II "Systemische Therapie und Beratung" schließt mit Colloquium und Zertifikat.

Bei direkter Fortführung nach Abschluss I ist nur ein Colloquium verpflichtend.                                    

 

 

Verantwortliche Leitung     Dr. Maria Bosch

 

 

Ziele

 

Im Hauptlehrgang werden Kenntnisse und Befähigungen für beide Abschlüsse vermittelt

  • zur Schaffung eines Rahmens zur diagnostischen, situativen und beziehungsmäßigen Abklärung
  • zur Kontaktbildung bezüglich begrenzter erreichbarer Ziele und zu deren Erlangung
  • zur (Wieder)-Öffnung und Erweiterung der vorhandenen Fähigkeiten und des Wachstums- und Konfliktlösungs-Potentials des Systems
  • zu systemischen Modellen und Weiterentwicklungen
  • zur Kompetenzerweiterung für den jeweiligen  Berufskontext der Teilnehmenden

 

Struktur                                                                                                  Gesamtzahl für Abschluss

                           Art des Inhalts                                                     I. Syst. Beratung         II. Syst.Therapie

  • Fachseminare á 3 - 4 Tage in Modul III -                                     5  Fachsem.            7 Fachsem.
  • Selbsterfahrung in Modul II                                                          9  Tage                    9 Tage
    und in den Fachseminaren            
  • zusätzliche Selbsterfahrung in Modul IV                                           -                          5 Tage 
  • weitere Selbsterfahrung nach Bedarf
  • Supervision mit Supervisor: in Modul III                                        7  Tage                  12 Tage               davon sind 4 Tage  im Anschluss an Fachseminare geplant
  • weitere Supervisionen in den Fachseminaren   
  • Peergruppen/Interviision mindestens                                                   80 UE                150 UE
  • berufsbegleitendes Arbeiten mit Familien, Paaren o. a. Systemen    100 UE                200 UE
  • Literaturstudium mit Anleitung der Lehrtherapeuten                            55 UE                  80 UE
  • weitere Eigentherapie und zusätzliche Weiterbildung in anderen 

    therapeutischen Verfahren  kann je nach Eingangsqualifikation

    bzw. Eignungsnachweis nach Bedarf vereinbart werden.
  • Bei Wunsch nach Anerkennung für die DGfB werden weitere            20 UE                                                entsprechend der Beschlüsse der DGSF und DGfB fällig.

Die Fortbildungsveranstaltungen garantieren insgesamt Theorie und Methodik, Selbsterfahrung, Praktische Arbeit, Supervision und Literaturbearbeitung unter Anleitung in ausgewogenem Verhältnis. 

 

 

 Modul III SYSTEMISCHE BERATUNG

 
 
Teilnahmevoraussetzungen für den Hauptlehrgang Abschluss I                  
 
  • Abgeschlossene Berufsausbildung im humanistischen Bereich - mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss plus psychosoziale Praxiserfahrungen
    oder                                                                                                                                                               ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung)                                                                                                                                                  oder                                                                                                                                                              ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 3-jährige Berufsausbildung)                                                           und  mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld
  • Angaben über bisherige Selbsterfahrung und Eigentherapie.
  • Vorbildung und Erfahrung in einer Methode der Einzel- und/oder Gruppentherapie
  • Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung z.B. Arbeit mit Paaren, Familien und/oder anderen Systemen am Arbeitsplatz.
  • Teilnahme an den Modulen I Teil 1 und Teil 2 Grundlagen und                                                                     Modul II Selbsterfahrung (bis spätenstens zum Ende des 1. Jahres von Modul III).

 Quereinstieg ist auf Antrag möglich.

 

Der Fortbildungsvertrag für Modul III wird frühestens nach Besuch des 1. Seminars "Grundlagen der Kommunikations-und Familientherapie nach V. Satir" - Modul I, Teil 1 - abgeschlossen. Interessenten fordern die Bewerbungsunterlagen an und überweisen die Bearbeitungsgebühr mit dem Absenden ihrer  Bewerbung.

 

 

 

Inhalte  für den Hauptlehrgang Modul III - Abschluss I. 

 

Die Inhalte des Gesamtcurriculums für den Abschluss A:Systgemische Beratung entsprachen voll den Ausführungen in den Richtlinien der DSGF bei Teilnahme an Modul I,II und III.

 

Fachseminare           

 

In jedem Fachseminar werden Theorie und Methodik in Übungen und Rollenspielen mit Videoarbeit sowie Fallbearbeitung unter Supervision durchgeführt. In Selbsterfahrungseinheiten werden das eigene  Hintergrundsspektrum sowie die aktuellen Lebens- und Berufssituationen in Beziehung gesetzt.  

Am Ende von Fachseminaren geplante Supervisionstage können nach Bedarf und Wunsch der FortbildungsteilnehmerInnen als Einzelsupervisionstage an einem von der Fortbildungsgruppe gewählten Termin und Ort ersetzt werden.

  

     1.    Das Erstinterview  5 Tage / 50 UE 

Die TeilnehmerInnen lernen ein Erstgespräch aufzubauen und zu allen Klienten einen guten Kontakt     herzustellen. Mit ihnen gestalten sie über Auftragsklärung, Indikation und systemische Diagnostik einen Behandlungsplan. Sie lernen Resourcen-orientiert zu arbeiten und die Selbstverantwortung und Kreativität der Klienten zu fördern. Zum Abschluss sichern sie das Erarbeitete z.B. in einem Kontrakt.

Die Seminardurchführung beinhaltet 10 UE Supervision.

 
     2.    Der Prozeß 4 Tage / 40 UE
Hauptthemen sind: Die ethische Grundhaltung, der  Prozeß des Gleichgewichts und der Veränderung,  Entwicklungs- und Lösungsorientierung. Die Teilnehmer erlernen systemische            Interventionsmöglichkeiten in unterschiedlichen Klientensystemen z.B. wenn ein Kind als Symptomträger vorgestellt wird, Ein-Elternfamilien, Paaren, bei Trennung und Scheidung, bei Migrationshintergrund. 
Der vierte Tag kann durch einen  Einzelsupervisionstag ersetzt werden.
 
     3.    Die Verlaufsführung   4 Tage / 40 UE
Inhalte: Phasen eines Beratungs-/Therapieprozesses. Planungsüberprüfung. Verlaufsführung und Kontrolle unter Anwendung des Strategiemodells. Auswertung des Beratungs- bzw- therapeutischen Systems.  
Umgang mit Teil- und Subsystemen. Weiteres Training erfolgt in Rollenspielen mit Videoaufnahmen und schließt mit einem Tag Supervision ab. -
 
     4.    Die Gesamtbehandlung 4 Tage / 40 UE
Möglichkeiten und Kriterien des Ablaufs, der Beendigung, der Zwischen- und Gesamtauswertung.
Im Fokus stehen u.a folgende Themen: Die Fachkraft nützt sich als Instrument innerhalb und zur Fortführung oder Klärung von kritischen Situationen. Weitere systemische Techniken werden geübt. Unter Einbezug der Mehrgenerationsperspektive und sozialer Umgebungssysteme werden weitere Resourcen geöffnet. - Der  letzte Tag ist für Life-, Video- und Audio-Supervisionen vorgesehen. 
 
     5.    Standortbestimmung   4 Tage /40 UE
Themen  sind: Reflexion und Weiterentwicklung der Beraterpersönlichkeit . Übertragung und
Gegenübertragung.  Eigene Stärken und individueller Stil. Standortbestimmungen. Der Umgang mit Rückschlägen und Abbruch. Vernetzung und Kooperation zwischen verschiedenen Institutionen. Vorbereitung der Zeit nach Abschluss des Kontaktes. Nachkontrolle. 
 
 
 
 

Systemisch Beratungspraxis 

Weiterbildungsteilnehmende führen (bis spätestens zwei Jahre nach  dessen Beendigung)  mindestens 70 Beratungsstunden unter begleitender Supervision durch. Sie dokumentieren diese unter Berück-sichtigung der geltenden Datenschutzbestimmungen (Protokollierung des für die jeweilige Sitzung zentralen Prozesses und der Interventionen). Am Ende sind 3 ausführlich dokumentierte abgeschlossene Beratungsprozesse nachzuweisen.

 

Supervision

 

Die Supervision mit Supervisor beträgt im Gesamtcurriculum Systemische Beratung mind. 100 UE.  Teilnehmende führen mindestens 1 Beratungssitzung (Life, Video oder Audio) unter Supervision durch.
 
Von den 100 UE  sind 73 UE innerhalb der Seminare integriert, Für Supervisionstage erhalten die Teilnehmenden die Entscheidungsfreiheit  für Datum  und Ort der Durchführung.
 
Innerhalb des Curriculums Beratung stellt  jeder Teilnehmende in der Regel 1 Life-Beratung und  2  Arbeitssitzungen (Exzerpt aus Video- oder Audioaufnahmen) in den Fachseminaren oder an Supervisionstagen  vor.
   
Am Ende sind für den  Beraterabschluss  3 ausführlich dokumentierte abgeschlossene Beratungsprozesse  nachzuweisen. 
 
 
Peergruppensupervision/Intervision

 

Die Intervision der Lehrgangsteilnehmer findet in Peergruppen statt.
Ziel der Peergruppenintervision ist die Erarbeitung der und die Auseinandersetzung
mit den Inhalten der Fortbildung, das selbständige Einüben im Rollenspiel,
Reflektieren der familientherapeutischen Vorgehensweisen und Fälle der Teilnehmer/innen,
sowie die Erarbeitung der einschlägigen Literatur.


Die Treffen der Peergruppe erfolgen eigenverantwortlich und nach Bedarf. Sie umfassen

mindestens 80 UE.  Ein Intervisionstag ist im Studienbuch und im Nachweisblatt über die anwesenden Teilnehmerinnen mit Stundenzahl einzutragen  und nach Inhalten aufgeschlüsselt zu protokollieren.

 

 

Literaturstudium

das Literaturstudium ist mit 35 UE plus kollegialer Bearbeitung  mit 20 UE  nach Anleitung durch die Lehrenden veranschlagt.veranschlagt .

 

 

 Begleitende Eigentherapie

 

Der Einfluss der Beraterpersönlichkeit und die Art des Beziehungsaufbaus sind wesentliche Faktoren im Behandlungsprozess. Sie sind im System ständig zu reflektieren. Daraus ergibt sich eine erhöhte Eigenverantwortung bzgl. (der Kontrolle der) Selbstwahrnehmung, des eigenen Verhaltens,  der Erweiterung der persönlichen Grenzen und der Eigentherapie.
Den persönlichen und berufsbezogenen Selbsterfahrungsprozess betreffende Empfehlungen
oder Auflagen geschehen in gegenseitiger Absprache mit TeilnehmerInnen und werden schriftlich vereinbart.

 

 

Studiennachweis

 

Innerhalb der Fortbildung führen TeilnehmerInnen ein Studienbuch. Sie registrieren und
dokumentieren ihre durchgeführten systemischen Beratungen  mit Familien, Paaren und anderen 
Systemen während ihrer Fortbildungszeit, sowie das Studium von Theorie und Literatur.

 

 

 

Abschluss I :  Systemische Beratung mit Colloquium

 

 

Die berufsbegleitende Fortbildung in Systemischer Beratung wird mit einem schriftlichen Fallbericht mit Auswertungen über eine selbst durchgeführte und abgeschlossene Beratung sowie einem Fallgutachten und einem Colloquium beendet.

 

Der Gesamtumfang des Abschlusses beinhaltet die Module I Grundlagen und II Selbsterfahrung, sowie Modul III. Das Curriculum entspricht den Richtlinien der DGSF für Systemische Beratung.

 

Ein ZERTIFIKAT wird  von FAMILIENTHERAPIE ZENTRAL gGmbH ausgestellt.

 

Zertifizierung durch Dachverbände:

 

Unser Curriculum entspricht den Richtlinien der DGSF für den Abschluss Systemische Beratung.

Die DGSF stellt ihren Mitgliedern auf Antrag und bei Erfüllung der Bedingungen ein Zertifikat aus.

Das von der DGSF verliehene Zertifikat lautet:

    "Frau/Herr ... hat eine den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung    und Familientherapie (DGSF) entsprechende Weiterbildung in Systemischer Beratung abgeschlossen und ist anerkannt als Systemische/r Beraterin (DGSF)."

 

 

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Anmerkungen und Fördermöglichkeiten

Gegenwärtig (Jahre 2014 und 2015 ) sind teilweise und  je nach Bundesland verschiedene Fördermöglichkeiten gegeben. Sie sind jeweils an bestimmte Bedingungen und Einkommen gekoppelt. - Näheres dazu auf Anfrage soweit uns zu dem Zeitpunkt bekannt.

 

 

Termine